Baustellengespräch am Schleusenwärterhaus

Das Schleusenwärterhaus an der Hevener Schleuse wurde am 24. Januar bei einem Brand schwer beschädigt. Der Wiederaufbau läuft. Foto: Thomas Nitsche
Das Schleusenwärterhaus an der Hevener Schleuse wurde am 24. Januar bei einem Brand schwer beschädigt. Der Wiederaufbau läuft. Foto: Thomas Nitsche

WAZ. Bauleiter, Denkmalschützer, Stadtwerke und Wabe stehen Bürgern Samstag, 21.3., Rede und Antwort zum Wiederaufbau. Saisonstart für Biergarten und Fähre.

Wie schwer genau wurde das Schleusenwärterhäuschen bei dem Brand am 24. Januar beschädigt? Wie lange dauert der Wiederaufbau – und welche Rolle spielt dabei der Denkmalschutz? Wann funktioniert die Schleuse wieder, deren Steuerung ebenfalls zerstört wurde?

Über diese und andere Fragen können alle interessierten Wittenerinnen und Wittener sich an diesem Samstag vor Ort aus erster Hand informieren. Die Wabe und die WAZ-Lokalredaktion laden herzlich zum „Baustellendialog“ ein. Die „Rollende Redaktion“ macht von 11 bis 12.30 Uhr am Schleusenwärterhäuschen Station. Als Experten informieren dort Wabe-Geschäftsführer Thomas Strauch, Stadtwerke-Prokurist Rainer Altenberend (Schleusentechnik, MS Schwalbe), Denkmalschützer Udo Wagner, Architekt Thorsten Kestner und Susanne Fuchs (Wabe). Das Gespräch wird moderiert von Johannes Kopps (WAZ).

Die Wabe zeigt auf Stellwänden Bilder aus der Geschichte des 1835 errichteten Schleusenwärterdienstgebäudes und aktuelle von den Brandschäden. Bürger können noch Ideen für Wiederaufbau einbringen. Auch über laufende und geplante Benefizaktionen wird informiert.

Dabei muss am Samstag niemand auf dem Trockenen sitzen. Am 21. März beginnt trotz des Brandschäden „planmäßig“ die Saison am Schleusenwärterhaus. Die Fähre Hardenstein setzt Spaziergänger und Radfahrer wieder zum anderen Ufer über. Und der Biergarten lädt wieder zum Verweilen an der Ruhr ein. Bis zur Wiedereröffnung des Schleusenwärterhauses werden die Besucher von einer Holzhütte aus bewirtet, die dafür extra aufgebaut wurde. Wie früher am Fenster des Gebäudes werden dort jetzt Pommes und Currywurst, Kaffee und Kuchen sowie Bier und andere Kaltgetränke angeboten.

WAZ-Bericht