Saisonstart der „Hardenstein“ in Witten eingeläutet

Am Samstag (21.3.) lief es noch mau, am Sonntag (22.3.) schon rund: Saisonstart der „Hardenstein“. Foto: Fischer
Am Samstag (21.3.) lief es noch mau, am Sonntag (22.3.) schon rund: Saisonstart der „Hardenstein“. Foto: Fischer

WAZ. Trotz des abgebrannten Schleusenwärterhäuschen – der Tourismus im Ruhrtal geht weiter. Am Samstag (23.3.) startete die „Hardenstein“ in die Saison.

Pünktlich zum Saisonstart konnte Fährmann Christoph Heemann die Deutschland-Flagge an Bord der „Hardenstein“ hissen, dann startete sie am Samstag (21.3.) um zehn Uhr in die neue Saison.

Die ersten Passagiere waren zwei Radfahrer aus Bommern, die den Kemnader See umrundet hatten. Rund 55 Fahrgäste wollten am Samstag das andere Ufer der Ruhr erreichen. Trotz Regen und Kälte waren Radfahrer, Senioren und Familien mit Kindern im Ruhrtal unterwegs. Sie ließen sich von den Unbilden des Wetters nicht beeindrucken.

Mit den Sonnenstrahlen am Sonntag (23.3.) kamen dann auch mehr Passagiere zum Haltepunkt der Fähre an der Schleuse. Rund 400 Menschen wollten nach der Winterpause übersetzen. „Alle freuten sich, dass wir wieder im Einsatz waren“, sagt Heeman, der schon 2006 Fährmann auf dem kleinen Boot war.

Auch in dieser Saison wird die Tradition fortgesetzt, dass es keinen Ticketverkauf gibt. An Bord steht eine Spendendose, wo jeder seinen freiwilligen Obolus reinwerfen kann. Die Fähre ist übrigens jeden Tag von zehn bis 18 Uhr in Betrieb. Nur bei Ruhr-Hochwasser legen die Fährleute eine Zwangspause ein.

WAZ-Bericht von Barbara Zabka