Wabe-Mitarbeiter polieren das Stadtbild auf

'Wir im Quartier': Mitarbeiter des Wabe-Projekte bringen die Radwegbeschilderung auf dem Rheinischen Esel auf Vordermann. Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services
'Wir im Quartier': Mitarbeiter des Wabe-Projekte bringen die Radwegbeschilderung auf dem Rheinischen Esel auf Vordermann. Foto: Barbara Zabka / FUNKE Foto Services

WAZ. Mit der Kontrolle der Beschilderung des Rheinischen Esels haben die Mitarbeiter des neuen Wabe-Projekts „Wir im Quartier“ jetzt ein erstes Zeichen gesetzt.

Seit September bietet das Projekt in Kooperation mit dem Jobcenter EN Langzeitarbeitslosen zum einen eine Beschäftigung und Qualifikation im Garten- und Landschaftsbau (GaLa). Zum anderen wirken sie an der Gestaltung und Verschönerung der Stadtteile Annen sowie von Heven-Ost/Crengeldanz mit. Dort reinigten und polierten die GaLa-Mitarbeiter jetzt die Radwegschilder des „Esels“, sie entfernten Aufkleber, die dort nicht hingehören, aber auch Routen-Hinweise, die nicht mehr gültig sind.

Geplant sind weitere Aktionen, die der Unterhaltung vorhandener Angebote dienen - wie die Pflege des Parks der Generationen in Annen. Es sollen aber auch Gammel- und Schmuddelecken beseitigt werden. Um das Leben „im Quartier“ angenehmer zu machen, könnten auch Sitzgelegenheiten geschaffen werden, wo sie älteren Mitbürgern beispielsweise auf dem Weg zum Einkaufen fehlen. Oder es könnten hohe Bordsteinkanten beseitigt werden, wo sie der Barrierefreiheit im Weg stehen. Die Wabe bittet Anwohner und Bürger aus Annen sowie aus Heven-Ost/Crengeldanz deshalb auch, sich zu melden, wenn sie Ideen zur Verschönerung ihres Stadtteils beisteuern möchten (Kontakt: 39538-12).

Auf Ortsteile beschränkt

Das Wabe-Projekt „Wir im Quartier“ beschränkt sich auf diese Gebiete, weil es Teil des größern Programms „Biwaq“ („Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“) ist. Für dieses Bundesprogramm bekommt Witten bis 2018 1,6 Millionen Euro aus Bundesmitteln. „Biwaq“ ist ein Partnerprogramm des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt“, deshalb die Beschränkung auf die Ortsteile. Es soll Langzeitarbeitslosen auf unterschiedlichen Wegen neue Perspektiven eröffnen.

Vhs koordiniert vier Projekte

Die vier parallel laufenden „Biwaq“-Projekte in Witten werden von der Volkshochschule koordiniert. Die Wabe ist mit „Wir im Quartier“ im GaLa-Bau aktiv, die Awo richtet sich mit ihrem Projekt „Huckepack“ an junge, arbeitslose Eltern. Die Quabed schult Menschen mit Migrationshintergund zu „Quartierslotsen“ für Mitbürger aus ihrem eigenen Umfeld. Das Kolping-Bildungszentrum Ruhr möchte Langzeitarbeitslose als Servicekräfte im Gastgewerbe qualifizieren, aber auch als Fachkräfte für den Küchen- Möbel- und Umzugsservice.

Projektkoordinatorin für alle „Biwaq“-Projekte ist Susanne Klönne bei der Volkshochschule: 581-8680.

WAZ-Bericht