Lokal „Alter Fritz“ in der Wittener City erwacht zu neuem Leben

Im Schleusenwärterhäuschen haben syrische Flüchtlinge schon Gerichte aus ihrer Heimat gekocht und dort den Gästen serviert. Foto: Barbara Zabka, Archiv

WAZ. Nicht am Ruhrufer, sondern mitten im Zentrum will die Beschäftigungsinitiative Wabe einen Ort der Begegnung schaffen, nicht nur für Flüchtlinge.

Die Gesellschaft für Arbeit und Beschäftigungsförderung (Wabe) plant ein neues Projekt in der innenstadtnahen Gaststätte „Zum alten Fritz“. Dort soll mit Flüchtlingen ein „Ort der Begegnung“ entstehen. Das Lokal an der Augustastraße wird am Freitag, 3. Februar, wiedereröffnet.

Das auf zwei Jahre befristete Projekt kennt man aus dem Schleusenwärterhaus: Flüchtlinge probieren sich aus, kochen etwa ihre Speisen. Die Wabe bietet Praktika in Gastronomie und Küche an. Sie will Perspektiven auf dem ersten Arbeitsmarkt eröffnen. Dabei spricht sie nicht nur Schutzsuchende an, sondern alle Wittener, gerade aus dem Viertel. Sie können Schank- und Gastraum für eigene Anlässe wie Feiern, Vereins- und Nachbarschaftstreffen nutzen.

Regelmäßig gibt es warme und kalte Speisen, eine „Cross-Over-Kitchen“, die die bodenständige Esskultur des Reviers mit arabischen und syrischen Spezialitäten vereint. Es werden „Mezze“, kleine Appetithäppchen, serviert. Im Veranstaltungszentrum sind u.a. Nachmittags- und Hausaufgabenbetreuung, Sprachförderung, Vorträge und Diskussionen geplant. Geöffnet wird montags bis samstags von 12 bis 14 und von 18 bis 22 Uhr.

WAZ-Bericht