Wabe-Team hält den Rheinischen Esel in Schuss

Das Radelvergnügen auf dem Rheinischer Esel soll ungetrübt bleiben. Ein Team der Wabe hilft dabei mit. Foto: Wabe

WAZ. Ein Team der Wabe hilft jetzt mit, den Rheinischen Esel in Schuss zu halten. Bürger können Problemstellen an eine Hotline melden.

Die Verbindung zwischen Dortmund und Langendreer ist als Rad- und Spazierweg beliebt. Weniger erfreulich sind dabei wilde Müllkippen, verkrautete Wegeränder, überragende Hecken oder tiefe Pfützen durch beschädigte Wegeoberflächen. Das Projekt „Wir im Quartier“ der Wabe wird sich jetzt um solche pflegebedürftige Stellen kümmern. Wabe: Bürger sollen sich dort wohl fühlen

Vom Ledderken bis zur Kreisstraße wird das siebenköpfige „BIWAQ“ Team (Bildung, Wirtschaft und Arbeit im Quartier) der Wabe den Rheinischen Esel ab jetzt Abschnitt für Abschnitt säubern und ausbessern. „Wir möchten, dass die Menschen sich hier sicher und wohl fühlen. Der Radweg soll zum Spazieren einladen oder auch mal zum Pausieren auf einer Bank“, sagt Irena Cichy, Anleiterin des Gartenbau-Teams. Die Wabe will sich auch dafür einsetzen, dass Sitzgelegenheiten ergänzt werden. Das Pflegeprojekt läuft in Kooperation mit dem Betriebsamt. Es wird von der EU und dem Bundesumweltministerium gefördert. Die Wabe qualifiziert dabei Menschen für den Arbeitsmarkt.

Außerdem können die Nutzer des Weges Schmuddelecken, Gefahrenpunkte oder Vandalismus-Schäden auf dem Rheinischen Esel melden. Czichy: „Das ist ein Gemeinschaftsprojekt für Witten. Die Beteiligung der Anwohner ist uns sehr wichtig.“

Die Melde-Hotline: wochentags 8 Uhr – 14 Uhr, 02302/39538-0 oder per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier) ist ein Bundesprogramm des Europäischen Sozialfonds und Partnerprogramm des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“. BIWAQ verbessert die Chancen von Menschen in Stadtteilen mit besonderen Herausforderungen. Ziel ist es, Projekte zur Integration in Arbeit zu fördern. Finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).

WAZ-Bericht