Wabe bringt Karibik zum Wittener Zollhaus

Sie genossen die Cocktailnacht am Zollhaus: Heike (li.) und Anja. Foto: Thomas Nitsche
Sie genossen die Cocktailnacht am Zollhaus: Heike (li.) und Anja. Foto: Thomas Nitsche

WAZ. Rund 250 Gäste sind der Einladung der Wittener Gesellschaft für Arbeit und Beschäftigungsförderung (Wabe) gefolgt und feierten am Alten Zollhaus im Ruhrtal eine Party mit Cocktails. Vorab hieß es, die Fete steige nur bei gutem Wetter – bei Regen würde sie verschoben. Zwar goss es kurz vor Beginn um 17.30 Uhr noch wie aus Kübeln, pünktlich um 18 Uhr hörte der Regen jedoch auf und der Sommer zeigte sich von seiner schönsten Seite.

Ein paar Tropfen hätten dem Erfolg der Party allerdings auch keinen Abbruch getan. Unter großen Sonnenschirmen entspannten sich die Gäste und genossen die angenehme Temperatur von 22 Grad Celsius. Die Atmosphäre ähnelte der in der Karibik.

Mit Piña Colada, Ipanema, Virgin Colada und Caipirinha konnten sich die Gäste zwischen vier Cocktails entscheiden, zwei davon waren alkoholfrei. Auf die Gabel gab’s Bratwürstchen, Nackensteaks und Empanadas (Teigtaschen, gefüllt mit Fleisch oder Gemüse). „Ich bin mit meinen Eltern gekommen. Wir wollen uns einen richtig schönen Abend machen“, sagt Besucherin Johanna Ambrosat, die mit Wabe-Organisatorin Julia Hellwig befreundet ist. Einen Cocktail hat die junge Sparkassenangestellte aus Witten schon intus. „Einen alkoholfreien“, sagt sie vergnügt.

Zu karibischen Klängen genossen die Gäste „die Ruhe an der Ruhr“, wie Julia Hellwig spontan reimt. Es war bereits die zweite Cocktail-nacht, die die Wabe ausgerichtet hat. „2016 hat so gut geklappt, das wollten wir wiederholen“, sagt Hellwig. Sie spricht von einem vollen Erfolg angesichts der rund 250 Gäste, die gekommen waren. Ziel dieser Cocktailnacht, die gegen 22 Uhr endete, war es, „mehr junge Leute zum Alten Zollhaus ins Ruhrtal zu bringen“, sagt die 23-jährige Wittenerin. Sie gehört zum studentischen Zirkel der Wabe.

Für den 26. August ist ein Französischer Abend am Alten Zollhaus geplant. Los geht es wieder um 18 Uhr. „Es gibt Chansons, Baguette, Käse und Wein“, verspricht Julia Hellwig. Eben alles, was man mit unserem schönen Nachbarland in angenehme Verbindung bringt.

WAZ-Bericht von Marcus Römer