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Fährbetrieb setzt Wanderer über die Ruhr
Auf zu neuen Ufern
Die Wabe hilft über die Ruhr: Seit April 2006 verkehrt die Fähre "Hardenstein" auf der Höhe der gleichnamigen Burgruine und der Herbeder Schleuse. Von Ostern bis Ende Oktober transportiert sie jeden Tag bis zu zwölf Stunden Spaziergänger, Wanderer und Radler über den Fluss. Rund 150.000 Passagiere zählt sie pro Saison.
Die "Hardenstein" ist Verkehrsmittel und Attraktion zugleich. Denn die Fähre schließt eine Lücke im Ruhrtalradweg, der an der Burgruine die Uferseite wechselt. Und für unsere Passagiere ist die vier Minuten lange Bootspartie allemal eine willkommene Abwechslung, die sie höchstens eine kleine Spende kostet.
Im Sommer 2010 sticht die Wabe nun erstmals auch in den Kemnader See: Mit einem weiteren Boot nimmt sie den Fährbetrieb zwischen den ehemaligen Zechen Gibraltar und Franziska auf. Für ein kleines Fährgeld hält sie den Weg über das künftig gesperrte Wehr aufrecht. Zunächst für den Zeitraum der Sperrung verkehrt die neue Fähre.
Der Fährbetrieb hat den Radtourismus in Witten weiterentwickelt, gleichzeitig schafft er Arbeit und Beschäftigung. Deshalb schob auch die EU das Wabe-Projekt mit finanziellen Mitteln an. Allein auf der "Hardenstein" sind gegenwärtig zwei Schiffsführer/innen fest eingestellt, zusätzlich werden zehn Teilnehmer/innen pro Jahr qualifiziert. Bei Wartung, Betrieb und Reparatur des Schiffes wie der Anleger bringen sie sich ein und lernen dazu. Rund 20 ehrenamtliche Schiffsführer/innen helfen über den eigens gegründeten Fährclub mit. Neue Mitglieder sind immer herzlich willkommen.
Nähere Informationen über den Fährclub und aktuelle Hinweise zum Fährbetrieb (wichtig bei Hochwasser oder anderen Störungen) liefert die Internetseite www.ruhrtalfaehre.de

