Wasser marsch am Schleusenwärterhaus in Heven

Genossen ihren Mini-Pool (v. li.): Leonie (3), Elias (7), Jaquta (8) und Emily (8). Die Kinder waren mit ihren Eltern am heißen Sonntag zum Wasserspaß ans Schleusenwärterhäuschen nach Witten-Heven gekommen.Foto: Barbara Zabka / Funke Foto Services
Genossen ihren Mini-Pool (v. li.): Leonie (3), Elias (7), Jaquta (8) und Emily (8). Die Kinder waren mit ihren Eltern am heißen Sonntag zum Wasserspaß ans Schleusenwärterhäuschen nach Witten-Heven gekommen.Foto: Barbara Zabka / Funke Foto Services

WAZ. Das Schleusenwärterhäuschen in Heven – hier kann, man mit Blick auf die Burgruine Hardenstein, den Alltag hinter sich lassen und kommt, direkt vor der Haustür, in Urlaubsstimmung. Am Sonntag umso mehr. Denn da hatte die Wabe zum Familienfest „Kleiner Fährmann“ an die Ruhr eingeladen. Alles dreht sich ums kühle Nass!

Ein Wasserbomben-Lauf, ein Schwamm-Lauf, eine Wasser-Regatta und eine Wasser-Rutsche sorgen an diesem warmen Tag für rasche Abkühlung. Kinder strahlen, teilen sich kleine Pools, bespritzen sich mit Wasser. Was für ein Spaß!

Vor vier Jahren fand der erste „Kleine Fährmann“ am Königlichen Schleusenwärterhaus statt. Angefangen hatte damals alles mit einer Wasserrutsche aus Folie und Spülmittel. „Das erste Mal fand das Fest statt, nachdem wir den Radweg erneuert haben“, erinnert sich Susanne Fuchs, die bei der Wabe für die Projektleitung zuständig ist. Über den Fuß- und Radweg strömen auch am Sonntag wieder zahlreiche Besucher zum Fest.

Unter ihnen Christine mit ihrem zweijährigen Sohn Moritz. „So eine große Wiese haben wir zuhause nicht. Die Kinder können sich hier super austoben“, meint die Mutter. Die Wasserstationen am Schleusenwärterhäuschen hat ihr Zweijähriger alle absolviert. „Aber das Highlight sind natürlich die Pommes“, scherzt Christine und der kleine Moritz nickt dazu.

Susanne Fuchs freut sich, dass die Veranstaltung von so vielen Wittenern angenommen wird, vor allem von denen, die keinen eigenen Garten haben. „An der Ruhr kommen viele Erwachsene bei ihren Radtouren vorbei. Aber wir wollten die öffentliche Fläche nutzen, um auch die Kinder hierher zu bekommen“, sagt Fuchs. Und das Thema Wasser spreche gerade die Jüngsten an.

Und wie: Mit Wasserpistolen bewaffnet laufen viele Jungs um die Biertische herum, spritzen nicht nur andere Kinder, sondern auch die dort sitzenden Eltern nass. Ein wildes, fröhliches Durcheinander. In rund 15 Kinderpools wird geplanscht. Auf einer Plastikplane, die mit Spülmittel und Wasser rutschig gemacht wird, kommen die Kleinen richtig in Fahrt. Keine Frage: Das ist die Lieblingsstation der Kinder.

Jenny ist mit ihrem Sohn Malik zum Fest gekommen. Der Dreijährige hat sich gerade in einem Planschbecken ausgetobt. Die Mutter lobt: „Die Kinder haben hier so viel Platz.“ Darüber freut sich auch die vierjährige Antonia. Ihre Mutter ist ebenfalls mit dem Sonntagsprogramm zufrieden. „Die Veranstaltung ist sehr schön und die Kinder haben hier eine Riesenfreude.“ Auch Susanne Fuchs freut sich: „Die Veranstaltung ist für uns als Team ein schöner Termin. Wir ziehen alle an einem Strang und sind stolz, so viele Menschen damit glücklich zu machen.“

Zum Abschluss des „Fährmann-Diploms“ können die kleinen Wasserratten – von der Fähre Hardenstein aus – noch einen Rettungsring mit einer Stange wieder an Bord holen. Sieht leicht aus, ist es aber nicht immer. So einige Versuche gehen daneben. Macht nichts.

WAZ-Bericht von Marco Walden

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