Wittener Ruhrtalfähre verbucht neuen Fahrgastrekord

Beliebt: Die Fähre Hardenstein, hier am Ruhrufer Heven. Foto: Jürgen Theobald
Beliebt: Die Fähre Hardenstein, hier am Ruhrufer Heven. Foto: Jürgen Theobald

WAZ. Schon 161.000 Fußgänger und Radfahrer ließen sich an der Burgruine Hardenstein übersetzen. Die Fähre fährt noch bis zum 4. November.

Die Fähre Hardenstein steht vor einem neuen absolutem Rekordjahr: Stand Ende September haben sich bisher bereits 161.000 Fußgänger und Radfahrer am Schleusenwärterhaus übersetzen lassen. Und bis zum letzten Fahrtag der Ruhrtalfähre am Sonntag, 4. November, rechnet Wabe-Geschäftsführer Thomas Strauch mit dann rund 180.000 Fahrgästen. Der bisherig Rekord waren genau 151 878 Nutzer in der Saison 2017. Diesen würde die Wabe in diesem Super-Sommer dann gleich um 28 000 Fahrgäste übertreffen – das wären 18,5 Prozent mehr.

Der Saisonstart war am 23. März. Üblicherweise fährt die Fähre bis Mitte Oktober. Bei anhaltend schöne Wetter hat die Wabe schon wiederholt verlängert. In diesem Jahr kommt die Sperrung der Nachtigallbrücke als Hauptgrund für die Verlängerung bis zum 4. November hinzu. Die Radfahrer können dann von Bommern aus weiterhin den Ruhrtalradweg südlich der Ruhr nutzen.

Am 4. November wird die Sanierung der Nachtigallbrücke noch nicht beendet sein. „Voraussichtlich Ende November“ sollen dort die Arbeiten abgeschlossen sein und die Brücke wieder freigegeben werden.

Eine weitere Verlängerung des Einsatzes der Fähre hält Thomas Strauch aber nicht für angemessen. Diese dürfen ohnehin nicht bei Dunkelheit fahren und die Zahl der Nutzer gehe inzwischen auch deutlich zurück.

WAZ-Bericht von Johannes Kopps

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