Spielplatz mit Seilbahn an der Friedrichstraße in Hattingen

Erläutern den Umbau: v.l.: Lisa Vavra, Cordula Buchgeister, Kay Richter, Solveig Holste, Bernd Oberschulte und Katrin Lakenbrink. Foto: Fischer
Erläutern den Umbau: v.l.: Lisa Vavra, Cordula Buchgeister, Kay Richter, Solveig Holste, Bernd Oberschulte und Katrin Lakenbrink. Foto: Fischer

WAZ. Passanten, die an der Fläche vorbeikommen, wollen wissen, was hier geschieht. Vor allem die Kinder finden es toll, dass aus dem vormals zugewucherten Platz bald wieder ein richtiger Spielplatz wird. Cordula Buchgeister von der Jugendförderung würde sich am liebsten selbst in den Bagger schwingen und auf der Spielplatzfläche Friedrichstraße/Pestalozzistraße buddeln. Was im Frühjahr möglich sein wird – allerdings für Kleine, die in ihre neue Sandkiste einen kapitalen Bagger bekommen.

Ende 2019 soll der neue Spielflächenbedarfsplan vorliegen. Der alte ist überholt. Mittel sollen über die bestehenden Flächen nicht mit der Gießkanne verteilt werden, sondern schwerpunktmäßig auf zwei Plätzen im Jahr. Im Moment laufen Aktivitäten sonst nur im Rahmen des Stadtumbaus Welper. Dieser Spielplatz bildet insofern eine Ausnahme, als er jetzt gemacht wird. Erst war kein Geld da, dann war das Angebot auf eine Ausschreibung zu teuer.

Die jetzige Baumaßnahme für 30.000 Euro, die Landschaftsarchitektin Katrin Lakenbrink vom Essener Architekturbüro Hoff mit Solveig Holste, Leiterin der Abteilung Stadtbetriebe und Tiefbau, mit Bernd Oberschulte aus dem Fachbereich und Lisa Vavra aus der Jugendförderung vorstellt, passt. Umgesetzt wird sie von der Firma RuhrGewerk, die schon den Hillpark umgestaltet hat. Kay Richter schaufelt mit dem Bagger gerade den Sandkasten frei. Das Unternehmen aus Wetter beschäftigt auch Menschen mit Behinderung. Fast 90 Prozent der Baumaßnahme werden fertiggestellt. Die Seilbahn kommt erst im Frühjahr, die Mittel dafür wurden auf 2019 geschoben.

Es bleibt nicht nur der große Ahorn erhalten. Drei Apfelbäume werden gepflanzt. Der Zugang ist künftig ohne Treppen behinderten- und kinderwagengerecht möglich. Platten werden wiederverwendet auf dem 510 Quadratmeter großen Gelände mit 150 Quadratmetern begrünter Fläche, auf der Drei- bis Zwölfjährige spielen können. Ein Rundweg wird angelegt mit Möglichkeiten zum Sitzen und zum Hüpfen. Außerdem entstehen zugewachsene kleine Tunnel, in denen sich die Kinder verstecken können.

WAZ-Bericht von Brigitte Ulitschka

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