Kommentar: Der „Alte Fritz“ kann eine Belebung fürs Augustaviertel sein

Susanne Schild kommentiert. Foto: Nitsche
Susanne Schild kommentiert. Foto: Nitsche

WAZ. Das Knut’s war der Impulsgeber fürs Wittener Wiesenviertel. Auch das Gründerzeitquartier rund um die Augustastraße hätte ein Aufblühen verdient.

Die Kneipe „Zum Alten Fritz“ gibt nicht nur Geflüchteten oder Gescheiterten Chancen, wieder im Arbeitsmarkt und im Leben Fuß zu fassen. Es ist auch eine Chance für das Quartier zwischen Breite Straße und Hauptstraße. Man wundert sich, dass sich dieses schöne Wohngebiet nicht längst zum kleinen Kreuzviertel (Dortmund) gemausert hat.

Man schaue auf die Gründerzeitfassaden, die angenehmen Straßenbreiten, die vielen Pflanzeninseln, die tollen Hinterhöfe. Vielleicht könnte der Kampf um den Fritz auch dieses Viertel beleben. Hat denn nicht zuletzt auch das Kulturcafé Knut’s vor gerade einmal sieben Jahren das Wiesenviertel wachgeküsst? Auch ohne rührige Studenten könnte es gelingen.

Kommentar von Susanne Schild

 

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