Tau legt Ruhrtal-Fähre in Witten lahm

Feuerwehrtaucher Thomas Müller (vorne) mit dem abgeschnittenen Tau. Foto: Feuerwehr Witten
Feuerwehrtaucher Thomas Müller (vorne) mit dem abgeschnittenen Tau. Foto: Feuerwehr Witten

WAZ. Weil sich ein Seil in der Schiffsschraube verfangen hatte, ist die Ruhrtalfähre bei Witten am Samstag kurzzeitig lahmgelegt gewesen. Taucher der Berufsfeuerwehr mussten ausrücken, um das Befestigungstau mit einem Messer zu kappen.

Für die Feuerwehr Witten war es ein „ungewöhnlicher Einsatz“, denn „meist haben die Retter es eher mit verunfallten Ruderern oder Schwimmern zu tun“. Die Feuerwehr rückte mit vier Einsatztauchern an. Letztlich reichte einer, der die Schiffsschraube befreite.

„Die Arbeit war nach 20 Minuten erledigt“, berichtete die Feuerwehr. Die fand ideale Einsatzbedingungen vor: Die Schraube habe nur etwa einen Meter unter der Wasseroberfläche gelegen und sei gut zu erreichen gewesen, zumal auch die Sicht unter Wasser gut gewesen sei, teilte die Feuerwehr mit. Anschließend ging der Fährbetrieb weiter. Verletzt wurde niemand.

Die Fähre transportiert rund 50 Personen oder etwa 35 Radfahrer pro Fahrt über die Ruhr und ist für Ausflügler eine wichtige Verbindung zwischen der Burgruine Hardenstein und der Schleuse Herbede.

WAZ-Bericht

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