Im Ruhrtal boomt der Tourismus

Den RuhrtalRadweg bezeichnet Thomas Strauch als 'Königsetappe'. (Foto: Linka)

Dass sich eine Beschäftigungsinitiative mit Tourismus befasst, ist nicht selbstverständlich. Dass dann aber die Liaison von Wabe und Ruhrtal-Initiative den Ausflugs-Betrieb in den Fluss-Auen zum Pulsieren bringt, ist eine Verkettung glücklicher Umstände.

Es boomt am Fluss, seit der RuhrtalRadweg fertig ist und die Wabe fleißig daran strickt, den Aufenthalt dort immer attraktiver zu gestalten.Als die Beschäftigungsinitiative 1996 an den Start ging, war es erklärtes Ziel, den Lebensraum für die Bevölkerung attraktiver zu gestalten und arbeitslosen Menschen eine berufliche Perspektive zu bieten.

Unterschiedliche Anforderungsniveaus

Denn auf dem Tourismus-Sektor gibt es eine Vielfalt an Tätigkeiten mit unterschiedlichen Anforderungsniveaus. "Ideal für unsere Kunden. Hier gibt es viele Arbeitsplätze auch für Niedrigqualifizierte", so Strauch. Und was er mittlerweile mit seiner Mannschaft dort geschaffen hat, ist enorm.

Schon heute generiert die Wabe 500.000 Euro jährlichen Umsatz durch den Tourismus. 138.000 Passagiere setzte die Fähre in 2009 über, 40.000 Gäste bewirtete das Schleusenwärterhaus. Der Umbau der neuen, größeren Fähre konnte ohne öffentliche Mittel geleistet werden.

"Ganz neues Geschäftsfeld"

"Hier ist ein ganz neues Geschäftsfeld entstanden", weiß der Wabe-Chef. "Wir fühlen uns als Schrittmacher des Ruhr-Tourismus, die Projekte müssen aber wertschöpfend ausgelegt sein", mahnt Strauch zur weiteren behutsamen touristischen Öffnung des Ruhrtals. Und spricht von dem Wittener Teil des Ruhrtalradwegs als "Königsetappe" mit der einzigen Fähre als Sympathieträger und Alleinstellungsmerkmal.

Die Wabe beschäftigt inzwischen 40 Mitarbeiter, davon 29 in sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen. Acht Arbeitsplätze entstanden allein am Schleusenwärterhaus.

Bericht aus den Ruhr Nachrichten von Lisa Timm

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