30.01.2015: Schleusenwärterhaus: Es war Brandstiftung

Polizei geht davon aus, dass das traditionsreiche Fachwerkhaus in Witten-Heven von außen angezündet wurde. Foto: WAZ
Polizei geht davon aus, dass das traditionsreiche Fachwerkhaus in Witten-Heven von außen angezündet wurde. Foto: WAZ

WAZ. Der Verdacht bestätigt sich: Das Feuer im Schleusenwärterhaus in Heven wurde von Brandstiftern gelegt. Das teilte am Freitag Morgen die Polizei mit. In der Nacht des Samstag, 24. Januar, war das traditionsreiche Gebäude komplett abgebrannt. Eine Zeuge hatte den Brand gegen 1.40 Uhr entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Als die eintraf, schlugen die Flammen bereits aus dem Gebäude..

Die Ermittlungen gestalteten sich zunächst schwierig, denn aufgrund der Einsturzgefahr konnte die Polizei den Brandort tagelang nicht betreten. Mittlerweile haben die Brandermittler der Bochumer Kriminalpolizei sowie ein unabhängiger Sachverständiger die Örtlichkeit intensiv untersucht. „Wir gehen davon aus, dass es in dem Fachwerkhaus zu einer Brandstiftung gekommen ist“, sagt Polizeisprecher Volker Schütte. „Das Haus wurde vermutlich von außen angesteckt.“

Die Polizei sucht nun Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen auf dem Gelände beobachtet haben. „Der Brand kann auch schon zwei Stunden vor seiner Entdeckung gelegt worden sein“, meint Schütte. „Wir sind dankbar für jeden Hinweis.“ 0234/9091023

WAZ-Bericht von Tina Bucek

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