RN, 20.04.2011: Schleusenwärterhaus eröffnet nach Winterpause die Saison

Gleich am ersten Tag war die Fähre Hardenstein ein gefragtes Transportmittel. (Foto: Barbara Zabka)Ruhr Nachrichten, 04.04.2011. Kaiserliches Sommerwetter herrscht bei der Saisoneröffnung am Königlichen Schleusenwärterhaus. Die neue Ruhrtalfähre Hardenstein hat nach der Winterpause ihren Betrieb wieder aufgenommen.

Unermüdlich überquert sie den Fluss. Bringt Radfahrer, Spaziergänger, Familien mit Kinderwagen und Hunde an das gegenüberliegende Ufer. Jacken werden um die Hüften gebunden. Die Sonne meint es wirklich gut. Verspricht einen Vorgeschmack auf den Sommer, nach dem langen Winter. Geduldig warten die Passagiere auf ihren Transfer. Die Fähre ist schließlich in Sichtweite. Aufgrund der größeren Kapazität der neuen Fähre gibt es keinen langen Wartezeiten.

Ein sichtlich gut gelaunter Reisegast ruft einem ankommenden Liegeradfahrer zu: „ Willkommen an Bord, aber drei Räder kosten mehr!“ Der „Ferryman“ motiviert scherzhaft die Leute: „Hier steht die Spendenbox. Von einem Euro bis zu einer Million ist alles erlaubt.“

Fleißig klimpern die Münzen in der unscheinbaren Spendenbox an Bord. Zwei Radlerinnen kommen angebraust: „Dürfen wir noch mit?“, rufen sie schon von Weitem. Klar. Die „Hardenstein“ wartet.

Nach ein paar Minuten kommt die vollbeladene Fähre wieder am Ufer des Schleusenwärterhauses an. Der Fährmann ruft: „Bitte weitergehen, nicht stehen bleiben. Die anderen wollen auch an Land.“ Ein paar Meter weiter - riecht es nach Pause. Und nach Currywurst und Mandelkuchen. Zeit sich einen gemütlichen Platz am Ruhrufer zu suchen. Im Schatten oder einen Platz an der Sonne. Nach der langen Winterpause tut das wirklich gut.

Bericht aus den Ruhr Nachrichten von Barbara Zabka

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